Versuch 59: Ein Luftballon, der nicht platzt - Beschreibung

Puste den Luftballon auf. Klebe einen Klebebandstreifen auf den Ballon. Steche mit einer Nadel den Streifen vorsichtig ein.

Erklärung

Ballons bestehen aus Plastik. Man kann sich die Ballonhaut, wie eine fein gestrickte Folie vorstellen. Diese Folie steht aufgeblasen mächtig unter Spannung. Durch die Luft im Ballon werden die Ketten aus denen der Ballon besteht gestreckt und gedehnt.

Sie drücken die Luft im Ballon im Gegenzug zusammen. Der Druck im Ballon ist höher, als in der Umgebung. Bringen wir ihn zum Platzen zerstören wir die Struktur der Ketten an einer Stelle und die Luft im Innenraum strömt unter großer Kraft aus dem Ballon. Meist reisst dabei der gesamte Ballon auf.

Im Versuch verhindern wir dies, auf magische Weise, indem wir den Ballon mit einem Klebeband verstärken. Solange die Nadel im Klebeband steckt verschliesst sie das Loch und selbst wenn man die Nadel heraus zieht verschliesst sich das Loch meist durch den Klebstoff des Klebebandes.

Es kann so nicht zum Ausströmen der Luft und dem Zerreisen der Ballonstruktur kommen.

Navigation




1 Versuch zurück | 1 Versuch vor

Bewerten

Materialien

  • Luftballon
  • Klebeband
  • Nadel

Bild vom Versuch

Bild zu Versuch: Ein Luftballon, der nicht platzt

Zum Vergrößern das Bild klicken!

Endlich gibt es neue Experimente!

Auf www.netscience.de findet ihr regelmäßig neue einfache Freihandversuche, die ihr selber zu Hause nachexperimentieren könnt.

Außerdem bieten wir im Shop auf netscience.de nun unsere Videos und Experimente wieder zum Kauf an!

Schaut vorbei!