Verbrennt man Streichhölzer, Papier oder Holzkohle, so wird das messbare Gewicht der Rückstände nach der Verbrennung jedes Mal geringer als das Eingansgewicht sein. Die Erwartungshaltung des unwissenden Beobachters ist, das verbrennende Gegenstände durch das Feuer an Gewicht verlieren.
Vorliegender Versuch zeigt, dass eine Verbrennung auch zur Zunahme an Gewicht führen kann. (Nein, es geht hier nicht um Sport. Wenngleich mancher auch dabei nicht die Fette verbrennt sondern zunimmt.) Was wir gemeinhin als Verbrennung verstehen ist chemisch eine Redox-Reaktion eines Stoffes mit dem Sauerstoff der Luft.
Bei den Streichhölzern, dem Papier oder der Kohle entstehen dabei Gase (Oxide), die in die Umgebung entweichen und so zur Gewichtsreduzierung des Grundstoffes führen. Im Falle von Eisen entstehen Metalloxide, die nicht als Gas entweichen, sondern dem Stoff zu mehr Masse verhelfen.



