Die Naturwissenschaft kann bei großen Festen mitfeiern. Sicher gibt es zu jeder festlichen Gelegenheit zahlreiche Experimente und Versuche, die, meist frei Hand, staunendes Publikum verzaubern können. Ob man sich nun mit einem Weinglas ein Bild auf das weiße Hemd projiziert, zu Ostern ein Ei in einer Flasche verschwinden lässt oder zur Weihnachtszeit ein Orangenschalefeuerwerk am Adventskaffee beginnt.
Dies waren nur drei von vielen Beispielen die großen Feste auch naturwissenschaftlich zu begehen. Wer Sylvester vorverlegen möchte, kann schon mit einer einfachen Kerze oder einem Tischbrenner herauszufinden, wie Fontänen oder Leuchtfeuerwerk funktionieren. Neben Oxidationsmitteln, die die Reaktion in Gang bringen, und Salzen, die Farben entstehen lassen, benutzt man in solchem Feuerwerk Metalle, um Funken zu erzeugen. Im Experiment wird dieser „Funkenregen“ nachempfunden.
Sicher sind im Alltag nicht sofort Metallpulver zur Hand. Dem gelangweilten Kneipenwissenschaftler reicht aber auch ein Pfefferstreuer, um das Experiment wenigstens modellhaft nachzustellen. Im Labor wird derweil Sylvester gefeiert und Fontänen steigen gelassen. Na dann: Prost Neujahr!



