Feuerspucken ist ein recht riskantes Unterfangen. Mit Petroleum, oder anderen Flüssigkeiten pustet der Artist in eine Flamme. Durch die feine Verteilung der Flüssigkeit kommt es zur schnellen Verbrennung: Der sichtbaren Stichflamme.
Da es bei Anfängern leicht zu Verbrennungen oder auch zu Vergiftungen durch verschlucken kommen kann, bedienen sich diese lieber der Bärlappsporen (Lycopodium). Bärlappsporen sind Sporen mehrerer Bärlapparten. Schon im Mittelalter wurden sie zum Erzeugen pyrotechnischer Effekte verwendet.
In ländlichen Gegenden wurden zuweilen auch Schornsteine durch die Zündung von Bärlappkraut gereinigt, wobei das leider manches Mal die letzte Reinigung für den Schornstein war.



