Versuch 4: Feuerspucken mit Bärlappsporen - Einleitung

Feuerspucken ist ein recht riskantes Unterfangen. Mit Petroleum, oder anderen Flüssigkeiten pustet der Artist in eine Flamme. Durch die feine Verteilung der Flüssigkeit kommt es zur schnellen Verbrennung: Der sichtbaren Stichflamme.

Da es bei Anfängern leicht zu Verbrennungen oder auch zu Vergiftungen durch verschlucken kommen kann, bedienen sich diese lieber der Bärlappsporen (Lycopodium). Bärlappsporen sind Sporen mehrerer Bärlapparten. Schon im Mittelalter wurden sie zum Erzeugen pyrotechnischer Effekte verwendet.

In ländlichen Gegenden wurden zuweilen auch Schornsteine durch die Zündung von Bärlappkraut gereinigt, wobei das leider manches Mal die letzte Reinigung für den Schornstein war.

Sicherheitssymbole

Demonstrationsversuch Schutzbrille tragen! Hochentzündlich In den Abfall geben.

Chemikalien

  • Bärlappsporen

Materialien

  • Brenner
  • Glasrohr
  • Stativ
  • Porzellanschale

Durchführung

Man füllt einen Teelöffel voll Bärlappsporen in das Glasrohr und pustet durch das Glasrohr auf den Brenner oder eine Kerze.

Vorsicht: Brennbare Materialien und vor allem Personen dürfen nicht in der Nähe stehen!

Entsorgung

%

Ergebnisse

Ein Haufen Bärlappsporen lässt sich nur schwer entzünden. Beim Pusten der Sporen in eine Flamme entsteht jedoch eine Stichflamme. Durch den hohen Zerteilungsgrad, den die Sporen beim Pusten in die Flamme aufweisen, verbrennt das Sporen–Luft-Gemisch explosionsartig. Als brennbare Stoffe dienen hierbei die in den Sporen enthaltenen etherischen Öle.

Navigation




1 Versuch zurück | 1 Versuch vor

Bewerten

Hinweise

Nur in geschlossenen Räumen und mit Abstand zu Beobachtern und brennbaren Gegenständen durchführen. Asthmatikern und Allergiekranken wird vom Durchführen abgeraten. Feine eingeatmete Partikel könnten die Lunge reizen.

Versuchsvideo

auf youtube ansehen

Versuchsbild

Bild zu Versuch: Feuerspucken mit Bärlappsporen

Zum Vergrößern das Bild klicken!