Versuch 39: Brennender Geldschein - Einleitung

Gehören Sie zu den Menschen, die auf den (T)Euro schimpfen? Mit dem „brennenden Geldschein“ kommt die einmalige Chance mit dem Euro abzurechnen und ihn in Flammen aufgehen zu lassen! Oha, das ist doch verboten oder? Die Wut auf die Währung muss wohl ebenso groß, wie das Bankguthaben sein, um Geldscheine wirklich zu zünden.

Aufsehen lässt sich mit diesem Verhalten allemal gewinnen. Das vorliegende Experiment ist nun sehr gut geeignet auch bei schmalen Zahlen auf dem Konto dennoch Verwirrung oder Begeisterung zu stiften, denn der Schein bleibt dabei ganz. Sicher sollte vor dem 1000 Euro Schein erst einmal mit kleineren Werten geprobt werden. Sollte der Schein sich dennoch einmal „in Luft auflösen“ (bitte nicht chemisch verstehen) bleibt der Frust darüber übrigens die einzige Sorge.

Der Mythos, dass das Zerstören von Geld strafbar ist stimmt für den Euro nicht. Er steht im Eigentum des Besitzers und nicht der Zentralbank, die den zerstörten Schein aber auch nicht ersetzt. Achtung ist bei fremden Währungen geboten. In manchen Ländern wird die bewusste oder unbewusste Geldzerstörung geahndet, weil damit staatliche Symbole oder Bilder von Staatsoberhäuptern zerstört werden.

Sicherheitssymbole

Demonstrationsversuch Schutzbrille tragen! Leichtentzündlich ?!?

Chemikalien

  • Ethanol

Materialien

  • Kerze
  • Tiegelzange
  • Schale
  • Geldschein

Durchführung

In einer Schale wird eine 50:50-Mischung aus Ethanol und Wasser angesetzt. Für Demonstrationszwecke völlig ausreichend ist eine 100mL Mischung. Optional lassen sich auch noch Salze zur Flammenfärbung hinzugeben.

Der Wert des Geldscheins ist zumeist abhängig von der finanziellen Lage des Experimentators und seiner Risikobereitschaft. Ich empfehle zum Üben einen 5 Euro Schein.

Neben der Schale platziert man eine Kerze, die man entzündet. Der gesamte Versuch sollte auf einer feuerfesten Unterlage stattfinden, da brennende Lösungsbestandteile auf den Boden tropfen können. Vor Beginn der Vorführung muss der Raum abgedunkelt werden.

Nun wird der Geldschein mit der Tiegelzange in die Lösung getränkt und in der Kerzenflamme entzündet. Wenn die Flammen am Schein kleiner werden gibt man ihn wieder in die Lösung und zieht ihn wieder heraus. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden.

Entsorgung

Alkoholreste können im Abzug verbrannt werden. Der Geldschein wird getrocknet und im Portemonnaie entsorgt.

Ergebnisse

In reinem Ethanol würde der Geldschein auf Grund der Verbrennungswärme verbrennen. Die 50:50 Ethanol/Wasser-Mischung ist zwar noch brennbar doch verdampft bei der Alkoholverbrennung gleichzeitig Wasser und entzieht dem System damit Wärme bzw. Energie, so dass der Geldschein nicht entflammt.

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